Das Managen von Kultur verstehen wir als Dienstleistung für Kunst und Kultur. Der/die Kulturmanagerin initiiert, konzipiert, strukturiert, organisiert und realisiert - keinesfalls `die Kunst´, sondern den Entstehungsprozess der künstlerischen bzw. in Folge kulturellen Leistung. Er/Sie schafft den strukturellen Rahmen zum Entstehen und Realisieren von Kultur.

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Das Seminar "Berufsfeld Kulturmanagement" folgt dieser Auffassung: Nach einer kurzen Einführung in das Berufsspektrum Kulturmanagement und einem Überblick über die Aufgaben eines/einer KulturmanagerIn, initiert es vor allem einen Austausch über das Managen im Kunst- und Kultursektor mit Personen, die in diesem Feld arbeiten: KulturvermittlerInnen, KuratorInnen, PR-ExpertInnen, KulturjournalistInnen, Intendanten und Kulturpolitiker.

Das Seminar findet 14-tägig (März-Mai) statt. Zu Beginn steht ein Workshop, in dessen Rahmen das Berufsfeld „Kultur“, die Aufgaben und Tätigkeitsprofile von KulturmanagerInnen, sowie strukturelle Zusammenhänge innerhalb dieses Arbeitsfeldes dialogisch und experimentierend erkundet und eigenständig erarbeitet werden. In den anschließenden Einheiten stellt jeweils ein eingeladener Gast seinen/ihren Arbeits- und Tätigkeitsbereich vor und erlaubt den Studierenden einen Blick hinter die Kulissen und in die konkreten Abläufe des Kulturmanagement. Geplant sind jeweils drei Übungseinheiten, davon eine Stunde Vortrag, danach moderierte Fragen, Diskussion und Reflexion bzw. Exkursion. Die Studierenden übernehmen in Kleingruppen abwechselnd die Moderation (mit Unterstützung durch die SeminarleiterInnen) inkl. Vorbereitung. In der abschließenden Einheit werden anhand konkreter Beispiele versuchsweise Tätigkeitsbeschreibungen innerhalb einer Kulturorganisation erstellt und organisatorische Einheiten sowie deren Aufgabenverteilung und Kommunikations-beziehungen in Organigrammen dargestellt.

Lehrveranstaltung gemeinsam mit Barbara Mahlknecht (Leitung Marketing, Generali Foundation), SS 2010 an der Universität Salzburg